Arbeiter- und Werkssiedlungen der Industriezeit
Rund um das Stahlwerk und in der Kernstadt steht viel einfache Bausubstanz aus der Zeit von etwa 1900 bis 1960, oft als Werks- und Arbeiterhäuser errichtet. Themen sind fehlende Horizontalsperren, aufsteigende Feuchte, einfache Konstruktionen und, je nach Baujahr, schadstoffhaltige Materialien.
Bergsenkungen als Sonderthema
Der frühere Erz- und Kalibergbau hat im Peiner Raum zu Bodenbewegungen geführt. Setzungsrisse und Verformungen an Gebäuden müssen deshalb sorgfältig eingeordnet werden: Nicht jeder Riss ist harmlos, aber nicht jeder ist ein Grund zur Sorge. Diese Unterscheidung ist beim Hauskauf im Landkreis Peine besonders wichtig, und ich beziehe die Bergbaugeschichte in die Bewertung ein.
Nachkriegs-, Siedlungs- und Neubau
In den Siedlungen der 1950er bis 1970er und in Vöhrum, Stederdorf und Telgte sind Kellerabdichtung, Wärmebrücken und asbestverdächtige Materialien Thema. Bei Neubauten in den Baugebieten geht es um Ausführungsqualität und die protokollfeste Abnahme; die flache Fuhse-Niederung bringt stellenweise hohes Grundwasser mit.